Der Digitalbonus Bayern ist eines der bekanntesten digitalen Förderprogramme in Deutschland — und das aus gutem Grund: Er bietet bis zu 50 % Zuschuss auf Digitalisierungsinvestitionen, ist vergleichsweise einfach zu beantragen und richtet sich an KMUs in allen Branchen. Administriert wird er vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in Zusammenarbeit mit der LfA Förderbank Bayern.
Was fördert der Digitalbonus Bayern?
Standard und Premium unterscheiden sich vor allem im Investitionsvolumen und in den Anforderungen an Komplexität und Innovationsgehalt des Vorhabens. Standard-Projekte sind einfachere Digitalisierungsmaßnahmen, Premium-Projekte erfordern ein höheres Maß an strategischer Ausrichtung.
Was ist förderfähig?
- →Softwarelizenzen und SaaS-Lösungen (auch laufende Kosten im 1. Jahr)
- →Hardware als integrativer Bestandteil der Digitallösung (max. 30 % der Gesamtkosten)
- →IT-Sicherheit: Firewall, Backup, Datenverschlüsselung, Penetrationstests
- →Implementierung und Programmierung durch externe Dienstleister
- →Digitale Beratungsleistungen (z. B. Digitalisierungsstrategie)
- →Schulungsmaßnahmen für die eingeführten digitalen Systeme
Wer kann beantragen?
- →Gewerbliche KMU nach EU-Definition (< 250 MA, < € 50 Mio. Umsatz)
- →Betriebssitz oder Betriebsstätte in Bayern
- →Unternehmen darf nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sein
- →Keine Unternehmen aus Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und öffentlichem Sektor
Antrag beim Digitalbonus Bayern: So geht's
Der Antrag wird ausschließlich online über das Bayerische Wirtschaftsministerium gestellt — kein Papierformular, kein Postweg. Die wichtigste Unterlage ist die Projektbeschreibung, in der Sie Ausgangssituation, geplante Maßnahmen, erwarteten Digitalisierungsnutzen und Kostenpositionen erläutern.